Unsere Lebens- und Arbeitswelt wird immer komplexer, komplizierter, undurchsichtiger und orientierungsloser.
Diese Entwicklung kommt auch in Ihrem Unternehmen an. Unternehmerisches Handeln in dieser Zeit und auch künftig gestaltet sich immer schwieriger – insbesondere in Zeiten von extern oder intern begründeten Krisen.
Vier seien hier benannt:
- Demografischer Wandel
- Fachkräftemangel
- Ausbildungsunfähige Schulabgänger
- Finden und Einstellen geeigneter Arbeitskräfte
Der Druck am Markt ist hoch. Starker Wettbewerb, rückläufige Nachfragen, hohe Qualitätsansprüche, sinkende Preise und Margen, neue Kundenanforderungen erzeugen laufend mehr Druck auf die Führung und Mitarbeiter. Kommen Ihre Mitarbeiter da noch mit?
Den Beweis dafür liefert jetzt das Marktforschungsinstitut Gallup. Der deutsche Ableger in Potsdam erfasst jährlich die Motivation der Arbeitnehmer in insgesamt 17 Ländern. Am heutigen Mittwoch präsentiert es die Resultate für das Jahr 2008.
Für die Studie befragte Gallup knapp 2000 Angestellte, die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Arbeitnehmerschaft.
Die Marktforscher wollten von den Arbeitnehmern wissen, ob sie regelmäßig Lob hören, sich gefördert fühlen, ihre Meinung äußern, neue Ideen einbringen oder einen guten Freund in der Firma haben. Die verheerende Bilanz:
Nur 13 Prozent der deutschen Arbeitnehmer verspüren eine echte Verpflichtung gegenüber ihrem Unternehmen und arbeiten sehr engagiert.
20 Prozent dagegen haben bereits innerlich gekündigt. Der große Rest ist emotional nur gering an sein Unternehmen gebunden. Die Masse schiebt nur Dienst nach Vorschrift und lässt pünktlich um fünf den Stift fallen.
Damit liegt Deutschland weltweit im unteren Mittelfeld. So arbeiten im Spitzenreiter-Land Indien 44 Prozent sehr engagierte Arbeitnehmer, in den USA immerhin noch 29 Prozent. Und die Tendenz hierzulande weist in eine eindeutige Richtung:
Als die Marktforscher von Gallup die deutschen Arbeitnehmer im Jahr 2001 befragten, besaßen noch 16 Prozent eine hohe emotionale Bindung, lediglich 15 Prozent hatten innerlich gekündigt.
Woher kommt diese Distanz zwischen Mitarbeitern und Unternehmen?
Was bedeutet überhaupt "innere Kündigung"? Psychologen definieren sie als den Entschluss eines Mitarbeiters, sein Engagement und seine Leistungsbereitschaft bewusst, aber unauffällig herunterzufahren. Hinter der inneren Kündigung steckt nicht der Wunsch, einen neuen Job zu finden, sondern im alten möglichst unbeobachtet zu überwintern.
Die Zeit des Abwartens ist vorbei. Als Unternehmer muss man etwas dagegen tun.
Die passenden Mitarbeiter zu gewinnen, auszubilden und zu halten ist eine der wichtigsten Aufgaben und Herausforderungen für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. Die Kunst wird es sein, fachliche und menschliche Qualifikation zusammenzuführen und eine gelebte Wertekultur des Unternehmens zu formen.
Was ist gelebte Unternehmenskultur?
Wir verstehen darunter das lebendige Wirken der sozialen und geistigen Zusammenarbeit im betrieblichen Arbeitsprozess mit dem Ziel der Ergebnisverbesserung.
Wir zeigen Ihnen eine „neue“ Vorgehensweise auf, wie Sie auf natürliche Art die Kräfte in Ihrem Unternehmen im wahrsten Sinne des Wortes entfesseln können: mit gelebter Unternehmenskultur.

Was bedeutet gelebte Unternehmenskultur für Ihr Unternehmen?
• Motivierte Bindung der Mitarbeiter schafft nachhaltige Innovationskraft
• Zusammenhang der eigenen Tätigkeit zur Corporate Identity und zur Zielsetzung des Unternehmens wird verbessert
• Verständliche Entscheidungen steigern die Arbeitsqualität
• Sinnhafte Arbeitstätigkeit schafft mehr Motivation
Interessiert? Ein für Sie unverbindliches Gespräch kann Ihnen die schlummernden Möglichkeiten dieses Prozesses verdeutlichen. Wann können Sie sich 30 Minuten Zeit nehmen?
